le(d)xikon

Was verstehen wir unter Farbwiedergabe und was ist eigentlich ein Thermomanagement? Die Antworten finden Sie In unserem le(d)xikon. Hier erklären wir kurz und prägnant die wichtigsten Fachbegriffe aus der Welt der LED-Beleuchtung und bieten so allen Interessierten eine unkomplizierte Nachschlagehilfe und Wissensquelle.

A

Abstrahlcharakteristik

Die Abstrahlcharakteristik bezeichnet die richtungsabhängige Lichtabgabe einer Lampe oder Leuchte. Sie lässt sich unter anderem durch Blenden, Linsen oder Reflektoren beeinflussen und mit Hilfe von Lichtverteilungskurven visualisieren. Je nach Kurvenform spricht man von einer symmetrischen oder einer asymmetrischen Abstrahlcharakteristik. Die symmetrische Form spielt vor allem bei Strahlern, Spots oder Downlights eine Rolle, während die asymmetrische Form eher bei Flutern oder Lichtleisten zu finden ist.

Abstrahlwinkel (Beam angle)

Der Abstrahlwinkel wird auch als Ausstrahlungswinkel, Halbwertswinkel oder Öffnungswinkel bezeichnet. Er ist in der Lichttechnik der am häufigsten verwendete Strahlungswinkel, und wird deshalb oft auch von den Herstellern angegeben. Der Abstrahlwinkel beschreibt den messtechnisch relevanten Bereich der Strahlung und definiert dadurch eine abstrakte Grenze, die vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar ist. Es ist der Winkel zwischen zwei Punkten, an denen die Lichtstärke 50 Prozent des Maximalwertes beträgt.

Akzentbeleuchtung

Die in aller Regel künstliche Akzentbeleuchtung ergänzt die allgemeine Ausleuchtung des Raums, indem sie einzelne Waren betont und bestimmte Bereiche gezielt hervorhebt. Da sie den Blick des Kunden lenkt, ist sie dazu geeignet, zusätzliche Kaufanreize zu setzen.

Ampere

Die elektrische Stromstärke wird gemäß des internationalen Einheitensystems (SI) in Ampere (A) gemessen und ist zugleich SI-Einheit der abgeleiteten Größe „magnetische Durchflutung“. Der Begriff leitet sich vom Namen des französischen Physikers und Mathematikers André Marie Ampère ab.

Anbauleuchten

Mit ihrem Design bilden Anbauleuchten oftmals schon die Grundlage für innovative Lichtkonzepte. Sie können an Stromschienen, aber auch an die Decke oder an die Wand montiert werden und bieten dadurch viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Ausfallrate

Unter der Ausfallrate von LED-Modulen versteht man den prozentualen Anteil von LED-Modulen, die innerhalb einer angegebenen Zeitspanne kein Licht mehr abgeben, also ausfallen dürfen.

B

Beam angle

Siehe Abstrahlwinkel.

Beleuchtungsstärke

Die Beleuchtungsstärke E mit der Maßeinheit Lux definiert, wie viel Licht – lichttechnisch genauer wie viel Lichtstrom (in Lumen) – auf eine bestimmte Fläche fällt. Sie beträgt ein Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet. Ein Beispiel: Eine normale Kerzenflamme hat im Abstand von einem Meter ungefähr ein Lux Beleuchtungsstärke.

Binning

Bei der Herstellung unterliegen alle LEDs Streuungen in den Parametern Lichtfarbe, Lichtstrom und Flussspannung. Gerade die Unterschiede in den Lichtfarben erkennt der Nutzer schnell. Um eine konstante Lichtqualität mit gleichem Helligkeitsniveau und einheitlicher Lichtfarbe zu gewährleisten, müssen die LEDs einer Charge sortiert werden. Sie werden dafür in sogenannte „Bins” (Behälter) eingeteilt.

Black Body

Siehe Schwarzer Körper.

Bluetooth

Unter Bluetooth wird ein Industriestandart zur Datenübertragung zwischen Geräten mittels Funktechnik (WPAN) verstanden, der auf kurze Distanzen funktioniert. Bei ledxon kommt diese Technologie in der Colourbeam-Reihe zum Einsatz. Die Vertreter der Reihe lassen sich bequem via Smartphone oder Tablet ansprechen. Da sie sich auch untereinander vernetzen können, sind bis zu 250 Lampen per App steuerbar. Der Name „Bluetooth“ erinnert an den dänischen König Harald Blauzahn (englisch Bluetooth). Dieser lebte im 10. Jahrhundert und war für seine herausragenden kommunikativen Fähigkeiten bekannt. Das heutige Bluetooth-Logo zeigt ein Monogramm aus Runen, die für die modernen Buchstaben H und B stehen.

C

Candela

Candela [cd] ist das lateinische Wort für Kerze und die Maßeinheit der Lichtstärke.

CCT (Correlated Colour Temperature)

Die CCT beschreibt die ähnlichste Farbtemperatur, die einem Nichttemperaturstrahler im Bereich der Weißlichtfarben, zum Beispiel einer LED, zugeordnet werden kann. So kann der Farbort einer LED mit 6.000 Kelvin direkt auf der Black Body Curve liegen und somit auch eine direkte Zuordnung der ähnlichsten Farbtemperatur (CCT) erfolgen oder auch außerhalb der Black Body Curve. In diesem Fall erfolgt die Zuordnung über sogenannte Isotemperaturlinien. Dabei gilt meist: Je näher der Farbort an der Black Body Curve liegt, desto natürlicher erscheint uns das Lichtbild (siehe dazu auch Isotemperaturlinien).

CIE-Normfarbsystem

Das CIE-Normvalenzsystem, auch CIE-Normfarbsystem, bzw. im englischsprachigen Bereich „Tristimulus-Farbraum“, wurde 1931 von der Internationalen Beleuchtungskommission CIE (Commission internationale de l’éclairage) definiert. Ziel war es, eine Relation zwischen der menschlichen Farbwahrnehmung eines definierten „Normal-Beobachters“ und den physikalischen Ursachen des Farbreizes (Farbvalenz) herzustellen. Die CIE legte daraus Normspektralwertfunktionen fest, die aussagen wie die farbempfindlichen Zapfen des Durchschnittsmenschen auf die Farbreize von Rot, Grün und Blau reagieren.

CRI

Siehe Farbwiedergabe. CRI ist die Abkürzung für Colour Rendering Index, zu Deutsch Farbwiedergabeindex.

D

Downlight

Unter den Begriff Downlight fallen oft runde, teils schwenkbare Leuchten für den Deckeneinbau. Darüber hinaus gibt es Downlights für den Einbau in Schränken und Vitrinen.

E

Einbauleuchten

Indem sie unauffällig in der Wand oder in der Decke verschwinden, fügen sich Einbauleuchten harmonisch in ihre Umgebung ein. Ihr Einsatzgebiet reicht von Büroräumen über Flure bis hin zu Ladenflächen.

Energieeffizienz

Im Vergleich zu T5- oder T8-Leuchtstofflampen sind LEDs sehr energieeffizient, denn sie benötigen 40 bis 60 Prozent weniger Energie. Die Energieeffizienz, bzw. Lichtausbeute, ist der Quotient aus dem abgegebenen Lichtstrom und der aufgenommenen elektrischen Leistung.Angegeben wird die Lichtausbeute in Lumen pro Watt [lm/W].Die Energieeffizienz sollte immer für das ganze System angegeben werden und sich auf die typische Betriebstemperatur beziehen, da die Temperatur großen Einfluss auf die Effizienz hat (siehe dazu auch Lichtausbeute).

F

Farbkonsistenz

Die Farbkonsistenz beschreibt die maximale Abweichung vom Ziel-Farbort. Angegeben wird die Farbkonsistenz in SDCM (Abkürzung für „Standard Deviation of Colour Matching“). Der SDCM-Wert nimmt Bezug zur Normfarbtafel und den sogenannten „MacAdam-Ellipsen“. Die MacAdam-Ellipsen sind nach ihrem Entdecker benannt und markieren Bereiche innerhalb der Normfarbtafel, in denen der Mensch keine Farbunterschiede mehr wahrnehmen kann. Zur Klassifizierung von Farbabweichungen werden unterschiedliche Stufen von MacAdam-Ellipsen definiert. MacAdam1 wäre eine sehr kleine Ellipse mit einem entsprechend eng begrenzten Bereich unterschiedlicher Farben. Mit steigender Zahl (MacAdam1, MacAdam2 usw.) werden die Ellipsen und die Unterschiede der Farben darin größer. Farbabweichungen im Bereich SDCM1 sind für den Menschen praktisch nicht wahrnehmbar. Ein Wert von SDCM3 stellt einen guten Kompromiss dar und hat sich als eine Art Standard etabliert (siehe dazu auch MacAdam-Ellipse).

Farbtemperatur

Die Physik hat zur Festlegung von genormten Werten einen hypothetischen schwarzen Metallkörper („Schwarzer Strahler“) erdacht, der durch Erwärmung seine Farbe von rotglühend über weiß bis blau glühend verändert. Daraus hat man eine Skala abgeleitet, die als Maßeinheit Kelvin [K] verwendet. Eine bildhafte Vorstellung für die Farbtemperatur gibt uns ein glühendes Metall. Bei niedrigerer Temperatur glüht es rot-gelblich, bei höherer Temperatur grell-weiß bis leicht bläulich. Farbtemperaturen werden den Weißlichtfarben zugeordnet. Typische Farbtemperaturen sind 2700 K oder 3000 K für Warmweiß, 4000 K für Neutralweiß und 5700 K, 6000 K oder 6500 K für Kaltweiß.

Farbwiedergabe

Der Begriff Farbwiedergabe beschreibt eines der zentralen Qualitätsmerkmale von Licht. Dargestellt wird er durch den Farbwiedergabeindex Ra. Dieser gibt an, wie natürlich Farben im Licht einer Lampe dargestellt werden – man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Farbtreue“. Ein beleuchtetes Objekt wird dann naturgetreu wiedergegeben, wenn die Lichtquelle alle Spektralfarben enthält. So zum Beispiel Sonnenlicht, welches den maximalen Ra-Wert von 100 erreichen kann. Bei einer weißen LED liegt er in der Regel zwischen 80 und 97. Für den praktischen Einsatz bedeutet dies, dass LED-Leuchtmittel mit einem höheren Ra-Wert die angestrahlten Farben natürlicher und für das menschliche Auge angenehmer wiedergeben. In bestimmten Anwendungsfällen (beispielsweise bei der Beleuchtung von Kunstwerken in Museen) ist dieser Punkt von entscheidender Bedeutung.

G

German Design Award

Der German Design Award wird seit 2012 vom Rat für Formgebung ausgelobt und zählt weltweit zu den wichtigsten Preisen in seinem Bereich. Allein für das Jahr 2019 wurden über 5.400 Bewerbungen eingereicht. Mit dem Tracklight TL1 wurde im selben Jahr erstmals auch ein Produkt von ledxon ausgezeichnet.

Glühlampe

Die Glühlampe ist eine künstliche Lichtquelle, in der ein elektrischer Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt wird. Die wegen ihrer Form umgangssprachlich auch als Glühbirne bezeichnete Glühlampe, stellt die älteste elektrische Lichtquelle dar. Als Erfinder gilt der Amerikaner Thomas Alva Edison. Glühlampen sind typische Temperaturstrahler, da sie lediglich fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht umwandeln und mehr Wärme als Licht erzeugen. Glühlampen mit geringer Energieeffizienz unterliegen deshalb heute in vielen Staaten einem Herstellungs- und Vertriebsverbot.

Glühlampenverbot

Die EU-Verordnung 2009/244/EG ist seit 1. September 2009 in Kraft und regelt den Energieverbrauch von Lampen mit ungebündeltem Licht. Sie ist die Basis für das so genannte Glühlampenverbot. Es besteht aus insgesamt sechs Stufen, die inzwischen alle wirksam sind. Die sechste und letzte dieser Stufen gilt seit 1. September 2016 und besagt, dass alle Lampen mit ungebündeltem Licht mindestens zur Energieeffizienzklasse B gehören müssen. Damit wurde faktisch das Ende entsprechender Hochvolt-Halogenlampen besiegelt.

H

Halogen-Metalldampflampen

Halogen-Metalldampflampen gehören zu den Gasentladungslampen und dürfen nicht mit Halogenlampen verwechselt werden, die ihrerseits eine Sonderform der Glühlampe darstellen. Sie enthalten einen Mix aus unterschiedlichen, teils giftigen Substanzen wie Quecksilber, Natrium, Rubidium, Calcium, Strontium und seltenen Erden. Hinzu kommen Halogenverbindungen und ein Edelgas, zum Beispiel Xenon. Halogen-Metalldampflampen sind äußerst energieeffizient. Sie werden unter anderem in Flutlichtanlagen für Sportstadien oder als Fassadenbeleuchtung eingesetzt.

Halogenlampen

Als Halogenlampen werden sehr hell strahlende Lampen bezeichnet, deren Glaskolben mit Halogengas befüllt ist. Sie verfügen über eine sehr gute Farbwiedergabe und kommen vor zum Beispiel in Scheinwerfern oder als Leseleuchte zum Einsatz. Aufgrund ihrer mäßigen Energieeffizienz und einer Verschärfung des so genannten Glühlampenverbots verschwinden Halogenlampen zusehends vom Markt und werden durch umweltfreundlichere LED-Leuchten ersetzt. Halogenlampen sind nicht zu verwechseln mit Halogen-Metalldampflampen.

I

IP Schutzart

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln, wie zum Beispiel Leuchten, für verschiedene Umgebungsbedingungen an. Die Schutzart ist von der elektrischen Schutzklasse zu unterscheiden. Während die Schutzart den Schutz aktiver Teile gegen Berührung, Eindringen von Fremdkörpern, Staub und Wasser angibt, beschreibt die Schutzklasse Maßnahmen gegen gefährliche Spannungen an berührbaren, betriebsmäßig nicht unter Spannung stehenden leitfähigen Teilen von Betriebsmitteln.

Isotemperaturlinien

Isotemperaturlinien, auch Juddsche Geraden genannt, dienen dazu, im Bereich der Weißlichtfarben die ähnlichste Farbtemperatur von Nichttemperaturstrahlern, zum Beispiel LEDs, zu bestimmen. Dabei handelt es sich um Schnittgeraden, die senkrecht auf der Black Body Curve stehen (siehe dazu auch Juddsche Geraden).

J

Joule pro Sekunde (J/s)

In Joule durch Sekunde kann die Leistung, also das Produkt aus Spannung und Strom, angegeben werden. Ein Joule durch Sekunde ist als ein Watt definiert.

Juddsche Geraden

Siehe Isotemperaturlinien

K

Kegeldiagramm

Das Kegeldiagramm ist eine Darstellung des Lichtbündels von punkt-symmetrischen Lichtquellen. Dabei wird der Halbwertswinkel, bei dem die Lichtstärke den halben Maximalwert beträgt, gezeigt. Darüber hinaus wir die mittlere Beleuchtungsstärke innerhalb des durch den Halbwertswinkel definierten Bereichs bei verschiedenen Montagehöhen angegeben. (Siehe Beleuchtungsstärke).

Komponenten

In verschiedenen Leistungsklassen erhältlich verfügen LED Komponenten über ein breites Einsatzspektrum im Innen- wie auch im Außenbereich. Sie können linear, punktuell aber auch flächig verbaut werden und werden dank innovativer Platinentechnologie und abgestimmter Optoelektronik dauerhaft den hohen Ansprüchen industrieller Anwendungen gerecht.

L

Lebensdauer

Bei Leuchtmitteln wird in „Lebensdauer“ und „Nutzlebensdauer“, oder „Lichtstromerhalt“ unterschieden. Die Lebensdauer gibt die Zeitspanne an, in der der angegebene Prozentsatz der Leuchtmittel ausgefallen ist. Aufgrund der langen Lebensdauer einer LED ist „Lebensdauer“ eher ungeeignet. Die geeigneteren Begriffe „Nutzlebensdauer“ bzw. „Lichtstromerhalt“ beschreiben um wie viel Prozent der Lichtstrom einer LED im angegebenen Zeitraum zurückgeht. Hierbei wird folgende Nomenklatur verwendet: Der sogenannte L-Wert gibt den relativen Lichtstromerhalt an, gefolgt von einem Buchstaben (B, F, C) mit einem weiteren Zahlenwert, der die relative Population angibt, bei dem der erste Wert erfüllt sein muss. Dabei bedeuten: B – der Lichtstromerhalt ohne Berücksichtigung von Totalausfällen, F – der Lichtstromerhalt mit Berücksichtigung der Totalausfälle und C – betrachtet nur die Totalausfälle, wobei hier logischerweise der L-Wert immer 0 ist (z. B. L0/C10 bedeutet 10 % Totalausfälle). Ein typischer Wert für den Lichtstromerhalt ist zum Beispiel L70/B50 50.000h. Das bedeutet, dass nach 50.000 Betriebsstunden noch mindestens 50% der Population einen Lichtstrom von 70% des Anfangswertes aufweisen.

LED

Eine LED ist, der englische Name „light emmitting diode“ sagt es bereits, ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. Fließt durch die Diode elektrischer Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der Dotierung abhängigen Wellenlänge ab. Die rund ersten drei Jahrzehnte seit ihrem Markteinzug 1962 diente die LED zunächst als Leuchtanzeige und zur Signalübertragung. Durch technologische Verbesserungen wurde die Lichtausbeute immer größer und es folgten Ende der 1990er Jahre Anwendungen im Bereich der LED-Leuchtmittel im Alltagsgebrauch. LEDs zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, geringen Energieverbrauch, Farbstabilität und Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen aus.

Lichtausbeute

Siehe Energieeffizienz

Lichtfarbe

Bei der Inszenierung von Waren kommt der Lichtfarbe eine herausragende Rolle zu. Durch die Wahl der passenden Lichtfarbe können Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse und Backwaren schmackhafter in Szene gesetzt werden. Auch im Non-Food-Bereich, zum Beispiel bei Kleidung oder im Einrichtungssegment, lässt die optimale Lichtfarbe das Aussehen der Produkte wertiger erscheinen.

Lichtstärke

Die meisten Lichtquellen, zum Beispiel auch LEDs, geben nicht in jede Richtung die gleiche Lichtmenge ab. Daher wurde als Lichtstärke der Lichtstrom definiert, der auf einen bestimmten Raumwinkel entfällt. Die Maßeinheit ist Candela [cd]. In technischen Datenblättern wird nur für gebündelte Lampen die sogenannte Spitzenlichtstärke (Maximalwert der Lichtstärke) angegeben. Für alle anderen Lampen und Leuchten erfolgt keine Angabe der Lichtstärke.

Lichtstärkeverteilungskurve

Anhand der sogenannten Lichtstärkeverteilungskurve (LVK) lässt sich die Lichtstärkeverteilung grafisch darstellen. Zu diesem Zweck werden die in Polarkoordinaten sichtbar gemachten Lichtstärken einer Leuchtquelle in ihren verschiedenen Abstrahlungsrichtungen grafisch miteinander verbunden.

Lichtstrom

Der Lichtstrom – gemessen in Lumen [lm] – ist die Lichtleistung einer Lichtquelle. Er beschreibt die von einer Lichtquelle in alle Richtungen abgestrahlte Leistung im sichtbaren Bereich des Spektrums.

Lumen

Lumen [lm] ist der lateinische Begriff für Leuchte und die Einheit, in der der Lichtstrom angegeben wird. Anhand der Lumen-Angabe kann der Verbraucher einschätzen, wie hell eine Lampe ist: Je höher der Lumen-Wert ist, desto mehr Licht gibt eine Lampe ab.

Lux

In der Einheit Lux [lx] wird die Beleuchtungsstärke angegeben. Diese sagt aus, mit welchem Lichtstrom eine bestimmte Fläche gleichmäßig ausgeleuchtet wird. 1 lx entspricht demnach 1 lm/m².

M

MacAdam-Ellipse

Siehe Farbkonsistenz

Museumswinkel

Unter der Bezeichnung Museumswinkel verbirgt sich ein Abstrahlwinkel von 30 Grad. Der Name rührt daher, dass sich dieser besonders gut für eine Gemälde- und Skulpturenbeleuchtung eignet. Bei einem steileren Winkel würde Streiflicht einen langen Schatten auf das Ausstellungsstück werfen und somit stören. Würde der Abstand vergrößert kann es passieren, dass der Betrachter selbst das Exponat verschattet.

N

Niedervolt

Umgangssprachlicher Begriff für vergleichsweise niedrige Spannungen, etwa 12 oder 24 Volt. Sie sind vor allem im KFZ-Bereich aber auch auf Booten von Bedeutung. Darüber hinaus weisen sie in vielen Halogenbeleuchtungssystemen eine gewisse Relevanz auf.

O

Organische LED (OLED)

Die Organic Light Emitting Diode, kurz OLED, besteht nicht aus der üblichen anorganischen LED mit kristallinen Materialien, sondern aus organischen Halbleitermaterialien. Diese können kostengünstiger gefertigt werden. Da es sich hier um eine recht junge Technologie handelt, müssen im Vergleich zu herkömmlichen LEDs aktuell noch Abstriche in Bezug auf Lichtdichte und Lebensdauer gemacht werden.

P

Plancksche Kurve

Der plancksche Kurvenzug bildet auf der CIE-Normfarbtafel genau jene Farborte ab, die ein schwarzer Strahler haben kann. Dabei liegen die sich aus niedrigeren Temperaturen ergebenden Farborte im roten Bereich, die entsprechenden Farborte hoher Temperaturen im blauen Bereich. Die Farbtemperatur lässt sich nur den Farborten zuordnen, die sich exakt auf dem Kurvenzug befinden.

Q

Quecksilberdampflampe

Bei der Quecksilberdampflampe handelt es sich um eine Gasentladungslampe, die mit Quecksilberdampf und einem Edelgas befüllt ist. Sie kam beispielsweise in Lagerhallen, Industriehallen sowie in Produktionsstätten zum Einsatz. Quecksilberdampflampen müssen ab April 2015 bestimmte Energieeffizienzklassen erreichen, andernfalls dürfen sie nicht mehr gehandelt werden. Bei der Suche nach geeigneten Alternativen haben sich bislang Halogen-Metalldampflampen und LED-Lampen als Alternative erwiesen.

R

Reflexionsgrad

Der Reflexionsgrad gibt an, wieviel Prozent des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms reflektiert werden. Helle Flächen haben einen hohen, dunkle Flächen einen niedrigen Reflexionsgrad. Weiße Wände zum Beispiel reflektieren bis zu 85 Prozent des auftreffenden Lichts, rote Ziegelsteine hingegen nur ca. 15 Prozent. Das Fazit lautet also: Je dunkler ein Raum gestaltet, bzw. ausgestattet ist, umso mehr Licht wird benötigt, um die gleiche Beleuchtungsstärke auf der Nutzebene zu erreichen.

RGB

RGB bezeichnet die Farben rot, grün und blau. Das bedeutet, dass LED-Leuchtmittel, die RGB-Leuchtdioden enthalten, das RGB-Farbspektrum mit Millionen verschiedener Farben darstellen können. Dies wird durch sogenannte additive Farbmischungen möglich. Leuchtmittel mit einem RGBW-Farbspektrum enthalten zusätzlich eine weiße Diode, durch die kaltweißes, neutralweißes und warmweißes Licht erzeugt werden kann.

S

Schwarzer Körper

Ein Schwarzer Körper (auch Schwarzer Strahler, planckscher Strahler, idealer schwarzer Körper) ist eine idealisierte thermische Strahlungsquelle. Die Idealisierung besteht darin, dass solch ein Körper alle auftreffende elektromagnetische Strahlung jeglicher Wellenlänge vollständig absorbiert, während reale Körper immer einen Teil davon reflektieren. Gleichzeitig sendet er als Wärmestrahlung eine elektromagnetische Strahlung aus, die von seiner Temperatur abhängt.

Spektrale Verteilungskurve

Die spektrale Verteilungskurve beschreibt die spektrale Lichtverteilung im Bereich von 380 bis 780 Nanometern (nn).

T

Thermomanagement

Das richtige Thermo- bzw. Wärmemanagement spielt eine entscheidende Rolle für LED-Produkte. Zu hohe Temperaturen haben nachweislich einen negativen Einfluss auf Lebensdauer und Lichtstrom, sowohl bei dem einzelnen LED-Bauteil als auch dem komplexen LED-Modul. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die Wärme durch konstruktive Maßnahmen (z. B. Kühlkörper) vom Halbleiterchip abzuleiten. Um ein optimales Thermomanagement gewährleisten zu können, ist es wichtig, den späteren Einsatzbereich der LED-Beleuchtung bereits in der ersten Entwicklungsphase genau zu definieren. Daher entwickelt ledxon seine Produkte unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bestandteilen des Wärmemanagements.

Tracklight

Tracklights ermöglichen bei der Beleuchtung von Räumen ein Höchstmaß an Flexibilität, da keine elektrischen Leitungen zu den einzelnen Leuchten führen müssen. Die Energieversorgung erfolgt vielmehr über die namensgebenden Stromschienen, die Tracks. Die oft sehr stylisch gehaltenen Tracklights finden Verwendung im Deckenbereich.

U

Unterschied zwischen Leuchte und Lampe

Auch wenn die beiden Begriffe im täglichen Sprachgebrauch oft synonym verwendet werden, so gibt es doch deutliche Unterschiede. So bezeichnet die Lampe das Produkt, zum Beispiel ein LED-Leuchtmittel, das in eine Leuchte eingebaut wird. Die Leuchte wiederum ist das Gesamtkonstrukt, das aus den verschiedenen Bestandteilen Lampenschirm, Elektronik und eben Leuchtmittel zusammengesetzt ist.

V

Volt

Gemäß des internationalen Einheitensystems (SI) wird die elektrische Spannung in Volt (V) gemessen. Der Begriff leitet sich vom Namen des italienischen Physikers Alessandro Volta ab. Man spricht von einem Volt zwischen zwei Punkten eines homogenen, gleichmäßig temperierten Linienleiters, wenn bei einem stationären Strom von einem Ampere zwischen diesen beiden Punkten die Leistung von einem Watt umgesetzt wird.

W

Watt

Watt [W] ist die Maßeinheit der Leistung. Mathematisch gesehen ist die Leistung das Produkt aus Spannung und Strom. Die elektrische Leistung wird bei Verbrauchern, wie Lampen und Leuchten, häufig in Bezug zum Energieverbrauch angegeben.

X

Xenon-Gasentladungslampen

Dem Sonnenlicht sehr ähnlich ist das von Xenon-Gasentladungslampen erzeugte Licht. Diese verwenden die Strahlungsemission eines Lichtbogens und überzeugen aufgrund ihres hohen Farbwiedergabenindexes sowie der hohen Leuchtdichte. Da ihr Betrieb nicht ganz risikofrei und der Preis hoch ist, ist ihr Einsatzspektrum relativ begrenzt, zum Beispiel auf den Fahrzeugbau, wo sie für Abblend- und Fernlicht verantwortlich sein können oder als Effekt- oder Suchscheinwerfer.

Y

Ypsilon

Das Ypsilon ist der einzige Buchstabe des Alphabets, mit dem kein Fachbegriff aus der Welt der LED-Leuchtmittel beginnt. Sollte uns ein Begriff durch die Lappen gerutscht sein, freuen wir uns selbstverständlich sehr über Ihren Hinweis. Schreiben Sie uns einfach an marketing@ledxon.de und wir werden das Ypsilon sofort befüllen. Vielen Dank!

Z

Zündzeit

Unter Zündzeit versteht man die Zeitspanne, die ein Leuchtmittel braucht, um nach der Inbetriebnahme konstant und ohne zu flackern Licht abzugeben. Während manche Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstoffröhren eine relativ lange Zündzeit aufweisen, weisen LED-Lampen in diesem Bereich gute Werte auf. Daher werden sie vor allem dort eingesetzt, wo schnell Licht benötigt wird, etwa im Treppenhaus.